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2.2A Unterstützungstool

Prävention durch moderne Informationstechnologie

Die Prävention von Zoonosen liegt in der Verantwortung aller an der Wertschöpfungskette Fleisch beteiligten Unternehmen. Ziel dieses Projekts ist es daher, ein Unterstützungstool für Beratungsorganisationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln und zu erproben. Das zu entwickelnde Tool soll insbesondere die Prozesse der betriebsindividuellen Schwachstellenanalyse unterstützen. Dies gilt für 

  • die Identifikation möglicher Eintragsquellen für Zoonoseerreger und
  • die Identifikation möglicher Faktoren, die die Ausbreitung von Salmonellen in einem Betrieb und die Kontamination der Produkte begünstigen.

Somit dient dieses Unterstützungstool zur schnellen Identifikation betriebsindividueller Profile von Risiken für die Lebensmittelsicherheit sowohl ausgehend von tierhaltenden Betrieben als auch von Schlacht- und Verarbeitungsunternehmen. Dies soll auf der Grundlage innovativer, EDV gestützter FMEA Methoden (Fehler Möglichkeits- und Einflussanalyse) geschehen. Darauf aufbauend gilt es, mit dem Tool produktionsbegleitende Dienstleistungen anzubieten, mit denen sich Eigenkontrolle und Hygienemanagement in diesen Betrieben verstärkt für den Bereich der Zoonosenprävention unterstützen lassen.

Im Sinne eines umfassenden Qualitätsmanagements sollen kontinuierliche Verbesserungsprozesse in der Bestandsbetreuung Fleisch erzeugender Ketten angestoßen und ein Frühwarnsystem für das Krisenmanagement aufgebaut werden. Dabei geht es im Wesentlichen darum, die Beratungsarbeit, die Informationsweitergabe und Krisensteuerung durch moderne Informationstechnologie zu unterstützen, um sie effizienter zu gestalten als bisher. Ein Anwendungsfeld für derartige Unterstützungswerkzeuge ist z. B. das von QS eingeführte Salmonellen-Monitoring und die Beratung von Betrieben, bei denen Salmonellenbelastung nachgewiesen wurde.

  • Zoonosen - was ist das?