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1.7 Aujeszky Krankheit

Minimalisierung der wirtschaftlichen Folgen von Ausbrüchen der Aujeszky Krankheit

Das Euregiogebiet der Niederlande, Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens produziert und verbraucht in überdurchschnittlich großen Mengen Schweine und Schweinefleisch. Dies betrifft sowohl Schlachtschweine, Fleisch als auch Ferkel.

Zwischen den Niederlanden und NRW/Niedersachsen besteht zurzeit ein Unterschied im Aujeszky-Status. Sollte nun in den Niederlanden ein neuer Fall von AjK auftreten, hat dies erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen zur Folge. Aufgrund der aktuellen Bekämpfungsstrategie im Fall AjK unterscheiden sich diese Konsequenzen deutlich von anderen Szenarien da gegen AjK mit Impfstoffen vorgegangen wird und sowohl gesunde als auch infizierte Tiere am Leben bleiben. Alle Schweine von infizierten Betrieben werden nach Ablauf der Impfperiode zügig zum Schlachthof gebracht. Grundsätzlich gilt, dass Schweine von betroffenen Haltungen unter keinen Umständen zu anderen Betrieben transportiert werden dürfen. 

Im betroffenen Impfgebiet wird in den meisten Fällen ein Überschuss an (geimpften) Ferkeln entstehen, der die Preise stark fallen lassen wird. Sollte jedoch ein Ausbruch – und somit auch das betroffene Gebiet – sehr groß ausfallen, kann dies kurz- bis mittelfristig ein Defizit an Ferkeln hervorrufen.

Zielsetzung dieser Untersuchung ist die Suche nach Lösungen zur Minimierung der potentiellen Folgeschäden eines AjK-Ausbruches in der Euregio.

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