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Tierseuchen

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung

Tierseuchen verursachen jährlich einen enormen wirtschaftlichen Schaden. Für den Menschen sind die meisten Tierseuchen vollkommen ungefährlich; sie befallen meist nur ausgewählte Tierarten. Sowohl Maßnahmen zu Prävention und Bekämpfung der klassischen Schweinepest, als auch für die in jüngster Zeit an Bedeutung zunehmenden Erkrankungen „Aviäre Influenza“ (Vogelgrippe), Aujeszky-Krankheit und Blauzungenkrankheit stehen im Fokus von Safeguard.

Ansätze für die grenzübergreifende Krisenprävention und das aufeinander abgestimmte Krisenmanagement werden insbesondere in folgenden Bereichen gesehen: Einleitung von Bekämpfungsmaßnahmen der jeweiligen Landesbehörden in enger Absprache mit der Europäischen Kommission, Beprobung von Nutztierbeständen, Notimpfungen und Massentötungen, mit denen die Weiterverbreitung der Krankheit verhindert werden soll.

Der Vorbeugung kommt daher große Bedeutung zu. Mit jeder überstandenen Krise steigt das Bewusstsein für Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um das Auftreten einer Tierseuche zu verhindern bzw. deren Ausmaß zu verringern.

Die Halter der von Tötungsmaßnahmen betroffenen Tiere werden in den Niederlanden und in Deutschland unterschiedlich für ihre direkten Verluste finanziell entschädigt. Für beide Länder gilt, dass indirekte Folgekosten einer Krise meist erheblich höher liegen und in der Regel nicht kompensiert werden. Ganze Regionen bleiben häufig im Seuchenfall wochenlang gesperrt, so dass dort kein Handel und Transport von Nutztieren stattfindet.  

  • Tierseuchen - was ist das?