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Neues Infosystem

Das Integrierte Datenverarbeitungs-System Verbraucherschutz (IDV)

In Nordrhein-Westfalen wird unter der Leitung des Ministeriums für Umwelt und    Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) ein „Integriertes   Datenverarbeitungs-System Verbraucherschutz (IDV)“ bis zur Mitte des Jahres 2011 eingeführt. Das operative Projektmanagement ist im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) angesiedelt.  

Das Lebensmittel- und Veterinärrecht unterliegen einem ständigen Wandel. Sich daraus ergebende Änderungen für die staatliche und kommunale Aufgabenwahrnehmung können effektiv und zeitnah nur durch den Einsatz einer zentral betriebenen Informationstechnologie umgesetzt werden.

Ziel des IDV ist es, eine Vernetzung der kommunalen und staatlichen Daten des gesundheitlichen Verbraucherschutzes als Basis für Auswertungen durch die   Überwachungsbehörden und Untersuchungseinrichtungen herbeizuführen. Darüber hinaus werden Verwaltungsvorgänge und Daten über eine Anwendungsoberfläche ohne Medienbrüche bearbeitet und ausgewertet.

Die drei Hauptkomponenten des IDV sind das Verbraucherschutzportal, die Landesservertechnologie und die zentrale IDV-Stamm- und Fachdatenbank. Die IDV-Infrastruktur wird bei dem zentralen IT-Landesdienstleister, dem Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) betrieben.

Die zu erwartenden Vorteile des IDV-Systems für Kommunen und Land NRW sind

  • die Freisetzung von Zeitkapazitäten
  • Prozessoptimierungen durch Einführung zentraler Standards wie z.B. einheitliche Probenahmeprotokolle oder Probengutachten
  • Vereinfachung der Kommunikation durch Entwicklung und Nutzung elektronischer Meldewege
  • Schnellere Entscheidungsunterstützung auf Basis einer Anwendungsoberfläche und unter gemeinsamer ereignisbezogener Nutzung kommunaler und staatlicher Daten
  • Erhöhung der Datenqualität im Geschäftsbereich.