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GIQS Newsletter Nr. 3

GIQS Newsletter 3 vom 20.7.2012

Entscheidungen aus dem Lenkungsgremium

Am 7. Juni 2011 tagte das SafeGuard-Lenkungsgremium in den Räumlichkeiten des Landkreises Osnabrück. Nachdem der Lead Partner die Anwesenden über den aktuellen Zwischenstand in Sachen Projektadministration und Finanzen informiert hatte, gaben die für die einzelnen Themensäulen Verantwortlichen kurze Berichte zum inhaltlichen Fortschritt in den jeweiligen Arbeitspaketen. Außerdem kam es zu folgenden Entscheidungen: Die Projektpartner Landkreis Bentheim und Landkreis Osnabrück, die bereits 2010 als neue Projektpartner aufgenommen wurden, erhalten jeweils 16.000 € Budget zugeteilt. Es handelt sich hierbei um Mittel, die an anderer Stelle im Projekt freigeworden sind durch den Verzicht eines Projektpartners. Eine weitere Entscheidung betraf die zukünftige Zeitplanung bei Mittelabrufen. Ein Beispiel: Für den Zeitraum Juli 2011 bis Dezember 2012 müssen die Mittelabrufe demnach spätestens Ende März 2013 beim Lead Partner eingereicht werden. Erfüllt ein Projektpartner zu diesem Zeitpunkt nicht den erforderlichen Abrufbetrag, wird ihm der Differenzbetrag gestrichen und im Projekt neu verteilt.

Fachbeirat Tierseuchen tagte

Der diesjährige Fachbeirat der Themensäule Tierseuchen fand am 1. Juni 2011 in Düsseldorf auf Einladung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums (MKULNV NRW) statt. Vertreter aller Arbeitspakete waren anwesend, um den aktuellen Zwischenstand vorzustellen. Hauptthema des Fachbeirates war in diesem Jahr die Vorbereitung der deutsch-niederländischen Tierseuchenübung, die voraussichtlich im Herbst 2013 stattfinden wird. Aus jedem Arbeitspaket wurden daher bereits Resultate identifiziert, die im Rahmen der Übung auf ihre Nützlichkeit und Anwendbarkeit hin überprüft werden sollen. Die anwesenden Experten waren sich einig, dass die Maul- und Klauenseuche zum Gegenstand der Übung gemacht werden sollte. Es wurde vereinbart, dass bei den anstehenden Meetings der für die Übung zuständigen Arbeitsgruppe 1.5 immer auch die Kommunikation mit den übrigen Arbeitsgruppen gewährleistet sein muss, um einen optimalen Vorlauf zu ermöglichen. Für die Fachbeiratssitzung 2012 wurde festgelegt, dass sie sich thematisch vorrangig mit der Anwendbarkeit der Projektergebnisse befassen soll.

Biosecurity Workshop in Vorbereitung

Im Rahmen von AP 1.1 plant GIQS e.V. derzeit einen Workshop zum Thema On-Farm-Biosecurity. Ziel dieses Workshops ist es, die im Projekt erarbeiteten Ideen auf deutscher und niederländischer Seite zu vergleichen mit Ansätzen aus anderen Ländern. Hierzu wurden u.a. Vertreter der Universität Gent angesprochen, die bereits seit einigen Jahren wissenschaftliche Beiträge zum Thema liefern und eine Website unter dem Namen Biocheck (http://www.biocheck.ugent.be) aufgebaut haben. Sobald das genaue Datum des Workshops feststeht, werden wir Sie über unsere SafeGuard-Website informieren. Bei Interesse können Sie gerne direkt Kontakt aufnehmen mit Oliver Breuer.( Tel.: 0228-732060)

Finanzschulung für niederländische Partner

Um die aufwendige Vorbereitung und die Prüfung von Mittelabrufen in SafeGuard weiter zu verbessern, bietet GIQS e.V. Anfang August 2011 einen weiteren Workshop in den Niederlanden an. Dort sollen vor allem spezifische Probleme niederländischer Partner bei der Dokumentation von im Projekt entstandenen Kosten behandelt werden. Ziel des Workshops ist es, jeden Projektpartner mit einer Checkliste auszustatten, die eine klare und einfache Durchführung der Mittelabrufe ermöglicht. Wer Interesse hat, kann sich gerne jederzeit bei Oliver Breuer oder Christiane Patermann melden.

 

Kommunikation schafft Vertrauen

Zur dritten Bonner Runde, der grenzüberschreitenden Kommunikationsplattform des Schweinesektors, trafen am 1. Juli Experten aus Deutschland und den Niederlanden in Bonn zusammen. Thema der Expertenrunde: Image und Akzeptanz des Schweine(fleisch)sektors. Die von der niederländischen Wirtschaftsgruppe Vieh und Fleisch (PVE) organisierte Bonner Runde führte dieses Mal mehr als 20 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Thematisiert wurden unter anderem die aktuellen Qualitätsstandards in der Schweinefleischwirtschaft, die Bedeutung von Lebensmittelsicherheit und Haltungsmanagement sowie Tierwohlsein und Tiergesundheit in der allgemeinen Wahrnehmung. Insbesondere dem Verbraucher gegenüber müssten die Prozesse und Entwicklungen im Sektor transparenter gemacht werden, um das Verbrauchervertrauen zu stärken. Dies gelinge jedoch nur, wenn sich die Branche als Einheit präsentiere, war sich die Runde einig: „Wir sitzen alle in einem Boot“, so Drs. Jos Jongerius, Sekretär der Wirtschaftsgruppe Vieh und Fleisch, „umso wichtiger ist es, dass wir zusammen überlegen, wie wir unsere Botschaften kommunizieren – und zwar länderübergreifend“.
Die ausführliche Berichterstattung zur „Bonner Runde“ finden Sie in Kürze auch auf der SafeGuard-Homepage.

 

Exoten in der Nordsee: Austern verdrängen Miesmuscheln

In der Nordsee fühlen sich seit einigen Jahren verwilderte Ableger der pazifischen Zuchtauster heimisch. Man findet sie mittlerweile im gesamten ostfriesischen Wattenmeer, von Holland bis nach Sylt. Während die Qualität des Meerwassers und auch die der Miesmuscheln in den Kulturflächen der Muschelfischer regelmäßig amtlich kontrolliert werden, unterliegen die Austernriffe keinerlei Kontrolle. Neugierige Wattwanderer greifen bei der vermeintlichen Delikatesse schon mal gerne zu und setzen sich so gesundheitlichen Risiken aus, da sich gerade bei Wassertemperaturen über 20°C in und auf der Auster gefährliche Erreger wie Vibrionen ausbreiten können. Das Senckenberg-Institut und das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Projektpartner im AP 3.5, erhielten kürzlich Besuch vom HR-Fernsehen.
Den informativen Fernsehbeitrag können Sie hier sehen

SafePork-Konferenz mit großer Resonanz

Vom 19. - 23. Juni fand in Maastricht (NL) die 9. Internationale SafePork-Konferenz statt. Bei der Tagung, zu der über 200 Teilnehmer aus aller Welt erschienen, ging es um biologische, physikalische und chemische Risiken bei Schweinen und Fleisch sowie um epidemiologische Fragen. Angesprochen waren vor allem Agrarwissenschaftler und Veterinäre. GIQS war mit Beiträgen und einem eigenen Stand vertreten.
Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier