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GIQS Newsletter Nr. 2

GIQS Newsletter 2 vom 23.3.11

Wichtige Änderungen einzelner Programmdokumente

Der Begleitausschuss des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland hat einige Änderungen in wichtigen Programmdokumenten beschlossen, die seit 1. Januar 2011 gelten. Bei den  Fördergrundsätzen kam es insbesondere zu Änderungen in Bezug auf die Kalkulation und Berechnung der Personalkosten. Überarbeitet wurden auch die Allgemeinen Nebenabreden sowie die Richtlinien für die Kommunikation im Zusammenhang mit dem Projekt SafeGuard. Die Dokumente sind bereits ins Intranet unseres SafeGuard-Auftritts eingestellt und auch über www.deutschland-nederland.eu einsehbar bzw. abrufbar.

Für die Außendarstellung ist nun auch eine farbige Version des Programmlogos mit weißer Schrift entwickelt worden. Außerdem enthält der Leitfaden Kommunikation eine tabellarische Übersicht, aus der leichter hervorgehen soll, welche Logos für welche Art von Publikation an welcher Stelle zu verwenden sind.

 

Vorankündigung SafeGuard-Konferenz

Am 12. Oktober 2011 findet eine SafeGuard-Konferenz im westfälischen Gut Havichhorst www.gut-havichhorst.de in der Nähe von Münster statt. Ziel der Veranstaltung ist es, erste Projektresultate der Fachöffentlichkeit vorzustellen und durch Gespräche und Gedankenaustausch neue Ideen zu gewinnen sowie weitere Synergieeffekte zwischen den Arbeitsgruppen zu erzielen. Die Konferenz richtet sich in erster Linie an alle staatlichen und privatwirtschaftlichen Entscheidungsträger der deutsch-niederländischen Grenzregion sowie an interessierte Vertreter aus Wissenschaft und Forschung.

Zur Vorbereitung des Tagungsprogramms bitten wir alle Projektpartner, frühzeitig Kontakt mit GIQS aufzunehmen, damit wir Ihnen Raum und Zeit reservieren können für die Präsentation ihrer Projektergebnisse. Es sollen sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch praktische Anwendungsbeispiele vorgestellt werden. Zudem bitten wir alle Partner, Werbung für die Konferenz zu machen, damit das Fachpublikum der beteiligten Länder möglichst vollständig vertreten ist.

Die Konferenz ist eingebettet in eine Reihe von GIQS-Veranstaltungen im Gut Havichhorst. Am Vortag, den 11. Oktober 2011, findet ein Projekt-internes Arbeitstreffen der Projektgruppe FIN-Q NRW statt. Am Abend treffen sich die GIQS-Mitglieder zur Mitgliederversammlung 2011. Am 13. Oktober 2011 findet eine internationale Konferenz im Rahmen des Marie-Curie Projektes Quarisma statt. Am 14. Oktober 2011 folgt eine Reihe von kleineren Workshops, die thematisch den Vorträgen der beiden Konferenzen zugeordnet werden können. 

Sollten Sie Fragen zur Konferenz oder zu den genannten parallelen Veranstaltungen haben, wenden Sie sich bitte an: Oliver Breuer (+49-228-73-2060 – o.breuer@giqs.org).

 

Bio-Schnelltest für Lebens- und Futtermittel vielversprechend

Eine der Arbeiten im SafeGuard Arbeitspaket 3.3. (Verfahrensweisen und Prognosemodelle bei der risikoorientierten Futter- und Lebensmittelanalytik und Überwachung) hat im Zusammenhang mit dem jüngsten Dioxinskandal in Futtermitteln für Aufsehen gesorgt. Prof. Roland Goerlich befasst sich damit, Biotestverfahren so zu optimieren, dass diese für den Routinebetrieb in der Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung einsetzbar werden. Für das Testverfahren werden spezielle Zellkulturen, Bio-Assays, den verflüssigten Futtermittelproben ausgesetzt. In den Zellen ändert sich beim Kontakt mit Dioxinen und ähnlichen Substanzen die Aktivität mehrerer Gene. Die vermehrte Bildung eines bestimmten Entgiftungsenzyms kann dann gemessen werden. Vorringversuche sind erfolgreich abgeschlossen.

Näheres dazu finden Sie hier

lesen Sie auch den Artikel in der Hannoversche Allgemeine Zeitung: „Kontrollen mit Köpfchen“.

Bericht verbessert Salmonellen-Monitoring

Die im Rahmen des SafeGuard Arbeitspakets 2.1 (Bekämpfungskonzepte von Salmonellen in Schweine- und Geflügelbeständen) mit der Erzeugergemeinschaft Rheinland erarbeiteten Test- und Informationsberichte für Landwirte könnten helfen, die Salmonellenverbreitung bald weiter zu verringern. Wie die Salmonellen-Berichte (s. PDF-download) an die Landwirte aussehen und welche Informationen Sie enthalten, erfahren Sie hier.

BESH-Exkursion in die Niederlande

Im Rahmen des Projekte Q-PorkChains und Quarisma fand vom 15.-16.3. ein Besuch von Landwirten und Experten der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) bei niederländischen Erzeuger- und Versuchsbetrieben statt. Bei dem Treffen ging es vor allem um nachhaltige Schweinehaltung sowie Regionalvermarktung. Besonderes Interesse galt der Frage wie sich in der Zucht der Anteil von intramuskulärem Fett erhöhen lässt, um die gewünschte Fleischqualität zu erzielen. Auf Wunsch der Teilnehmer sind weitere grenzüberschreitende Praktikertreffen angedacht. Vom 29.5.-1.6. steht darüber hinaus noch ein Europäisches Netzwerk-Treffen Sattelschweine in Wolpertshausen auf dem Programm. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: wim.houwers@giqs.org

 

Kurz notiert

  1. Der Wissenschaftspreis 2011 ging an die Cold-Chain-Management-Gruppe der Universität Bonn. In der Kategorie beste Kooperation wurde die Gruppe für ihre Forschungsarbeit „Kühlkettenoptimierung durch interaktive und interdisziplinäre Kooperationen aus Lehre, Industrie und Forschung“ unter Leitung von Privatdozentin Dr. Judith Kreyenschmidt ausgezeichnet.

  2. Eine umfassende Berichterstattung von den Bonner Qualitätsmanagement-Tagen vom 28.2.-2.3. können Sie auf unserer GIQS-Homepage nachlesen, zu den Ehrungen und den Rednern. Dort finden Sie auch eine Bildergalerie.

  3. Beim SafePork-Kongress vom 19.-22.6. im niederländischen Maastricht wird GIQS mit einem eigenen kleinen Messestand vertreten sein. Wir freuen uns auf Ihre Besuche! Näheres zum Kongress sowie das endgültige Programm der Veranstaltung unter http://www.safepork.org/home

  4. Im Februar 2011 haben gleich zwei GIQS-Mitarbeiter ihre Promotionen eingereicht. Maren Bruns befasst sich in ihrer Promotionsschrift mit “Inter-organisational innovation processes in the agrifood industry: An approach to improving management support services applied to the meat industry”. Frau Bruns geht darin der Frage nach, in welcher Weise das Management eines Innovationsnetzwerkes, wie z.B. die Geschäftsstelle des GIQS-Netzwerkes, sein Dienstleistungsportfolio kundenorientiert ausrichten kann, um die übrigen Netzwerkakteure, wie z.B. die GIQS-Mitglieder, in ihren Innovationsprozessen zu unterstützen.
    Oliver Breuer untersucht in seiner Promotionsstudie („Cross border crisis management concept: Establishing cooperation measures between Dutch and German veterinary authorities in animal disease control”) die Vor- und Nachteile grenzüberschreitender Kooperation in der Tierseuchenbeherrschung. Abschließend wird hier auch ein Modellvorschlag zur praktischen Etablierung von Beherrschungsmaßnahmen für die Niederlande und Deutschland entwickelt.